Tag 1:
Mit dem voll beladenen Vereinsbus ging es am Samstagmorgen nach reinigendem Gewitter am Vorabend zum Parkplatz an der Materialseilbahn der Rottenmanner Hütte. Das kurvenreiche, steile und unbefestigte letzte Stück durch den Wald war eine Herausforderung für Wolfgang, die er mit Bravur gemeistert hat bei auch noch entgegenkommendem Holztransporter. Um kurz nach 10.00 Uhr starteten wir den Aufstieg zur Hütte über den Pilgerweg der Religionen. Dort nach einer guten Stunde angekommen, stärkten wir uns kurz bei Suppe und Kuchen und ließen unser Hauptgepäck bei der Hütte. Am heutigen Tage stand nun noch der Stein am Mandl mit seinen 2043 m auf dem Plan. Wir folgten einem schönen Grat hinauf zum Gipfel, wo jedoch ein heftiger, kalter Wind wehte. Nach den obligatorischen Gipfelfotos ging es dann über kleine seilversicherte Passagen vorbei am fast ausgetrockneten Globuckensee und den letzten religiösen Denkmälern zurück zur Rottenmanner Hütte.
Tag 2:
Nach einem feuerroten Sonnenaufgang begann der Tag mit einem guten Frühstück. Wir hatten uns für den Hinweg unserer Gipfelrunde die Schotterpiste ausgesucht und machten uns langsam, aber beständig an den Aufstieg. An der Bachsprengscharte entschieden wir den Gipfel der Hochhaide auszulassen, 200 Hm über Steinplatten hin- und zurück, um Zeit und Kraft für unsere Gratwanderung über die 3 Gipfel Moserspitz 2230 m, Diewaldgupf 2125 m und Seegupf 2011 m zu sparen. Es war wieder recht windig und frisch auf den Gipfeln, aber wir blieben vom Regen verschont. Der Abstieg erfolgte großteils über mehr oder weniger wackelige Felsblöcke und im Schlussteil wieder auf dem gleichen Weg wie gestern. Wir kehrten nochmals in der Rottenmanner Hütte ein und machten uns danach auf den Heimweg.